Ausflugtips
České Žleby sind herrlicher Ausgangspunkt touristischer Wege, Radfahrerpfade und Skilaufspuren. Auf einige interessante und schöne Ziele in der Umgebung gestatten wir uns Euch aufmerksam zu machen.
BOUBÍN URWALD - Nationales Naturschutzgebiet (vom Jahr 1992) erstrangiger Bedeutung mit mehreren bezeichneten Touristentrassen. Am Eingang in das Schutzgebiet ist der Aufmerksamkeit kleiner Boubín-See wert, ein künstliches Wasserreservoir, zum Flößen vom Holz aus den Boubín-Wäldern zur Glashütte in Lenora.
ČERNÝ KŘÍŽ - (745 m), anmutiger Winkel am rechten Ufer der Studená Vltava (Kalte Moldau). Einfaches, hölzernes und begreiflich schwarzes Kreuz wurde erneut im Jahr 1997 erhoben, mit Zutun des Stifter böhmerwalder Eisenbahnvereins aus Volary, ist beliebtes Ziel vieler Touristen.
DOBRÁ - (765 m), ausgedehntes Komplex böhmerwalder Bauten. Im Jahr 1995 wurde er als Dorf-Denkmalschutzgebiet deklariert.
JELENÍ VRCHY - (865 m), ursprünglich Holzfäller-Ortschaft beim Schwarzenberger Kanal. Zu sehen sind erhaltene Teile technischen Denkmals-des Schwarzenberger Trift Kanals.
LENORA - (765 m), Gemeinde und Touristenzentrum, ehemals Ortschaft bei der Glashütte. Hier kann man kleines Glasmuseum mit ständiger Ausstellung besuchen, Schlösschen besichtigen, ehemaligen Sitz der Glashütten- Eigentümer umgebaut auf ein Hotel, Häuser vom Volary –Typ, wertvollen Komplex der Volksarchitektur oder Gemeinde-Brotbackofen aus erster Hälfte des 19. Jahrhunderts. In der Sommersaison veranstalten hier die hiesigen jeden letzten Samstag im Monat öffentliches Brot-, Kuchen-, Semmel-und Lenora-Puffer backen.
MRTVÝ LUH - (739 m), Tal-Moor mit charakteristischer Vegetation und ortstypischen Fauna überm Zusammenlauf der Teplá und Studená Vltava. Früher selbständiges staatliches Naturschutzgebiet, verlautbart im Jahr 1948 am Flächenausmaß 283,21 ha, wurde 1989 in 1. Zone des Nationalparks Böhmerwald als Bestandteil umfangreicheren Komplexes Vltavský luh (Moldau-Gefilde) eingegliedert.
MEDVĚDÍ STEZKA - (740 - 1049 m), ist bedeutende touristische Trasse im Böhmerwald. Sie ist 14 km lang und ihre Extrempunkte sind Ovesná und Černý Kříž. Sie ist gelb bezeichnet und hat die Nummer 6375. Wurde im Jahr 1967 markiert als ältester Lehrpfad in Südböhmen und zweitältester in Tschechien. Zu den größten Merkwürdigkeiten gehören Medvědí kámen (Bärenstein), Tunnel des Schwarzenberger Flöße-Kanals, Jelení jezírko (kleiner Hirschsee) und zahlreiche Formationen aus Plöckenstein-Granit (Perníkový vrch (Pfefferkuchenberg), Dračí tlama (Drachenmaul), Skalní hrad (Felsenburg), Perníková skála (Pfefferkuchenfelsen), Soutěska lapků (Straßenräuberpass), Skalní vyhlídka (Felsenaussicht), Lovecká jeskyně (Weidmannsgrotte), Hřib (Pilz), Viklan (Wackelstein), Mechová pyramida (Moospyramide), Kamenná kráska (Stein-Schöne), Obří kostky (Riesen-Würfel), Medvědí vyhlídka (Bärenaussicht).
NOVÁ PEC - (730 m), ursprünglich Holzfäller Ortschaft, erwähnt schon im Jahr 1686. Heute bekannt als Zentrum der Winter- und Sommererholung und Ausgangspunkt zum Plešné jezero (Plöckensteinsee).
NOVÉ ÚDOLÍ - (830 m), Ortschaft gegründet vom Fürst Schwarzenberg nach 1800 für Grenzwächter. Grenzübergang für Fußgänger, Radfahrer und kleine Motorräder.
SCHWARZENBERGER FLÖSSE KANAL - bedeutendes technisches Denkmal ČR, Wasserkanal im Böhmerwald, welcher einen der Zuflusse der Kalten Moldau mit österreichischen Fluss Große Mühl, Zufluss der Donau, verbindet, also Seegebiet vom Nordsee und Schwarzen Meer. In Nähe der Ortschaft Jelení führt er durch ca. 400 m langes Tunnel. Kanallänge ist 44 km. Flöße- Kanal ermöglichte Holztransport von schwierig zugänglichen Wäldern Böhmerwalds zur Donau, später dann zur Moldau und zur Eisenbahn
PLECHÝ - (Plöckenstein)(1378 m), höchste Spitze des tschechischen und österreichischen Teils vom Böhmerwald. Zugänglich von mehreren Richtungen. Über ihn läuft rot markierter Bergkammpfad von Nové Údolí zu Zadní Zvonková. An dieser Trasse liegen weitere Spitzen über 1300 m - Třístoličník, Trojmezná, Smrčina. Weitere Möglichkeit ist Aufstieg von Nová Pec auf grüner Markierung zum Plešné jezero (Plöckensteinsee)und von dort gelb markierte so genannte „Erlebnistrasse“ (führt zwischen abgestorbenen stehenden Bäumen, mit Eintritt auf eigene Gefahr, vorbei am Stifter-Denkmal bis auf die Spitze. Aufstieg auf Plechý ist auch von der österreichischen Seite möglich.
SOUMARSKÝ MOST - (752 m), ursprünglich Furt und geschichtliche Holzbrücke über die Teplá Vltava, Heute mit Betonbau ersetzt. Bekannter Ausgangsort für Wassersporttouristik und Erholungsort.
STOŽECKÁ KAPLE - (950 m), hölzerne Wallfahrtskapelle entstand im Jahr 1791 unter verfallener Burg. Sie wurde wegen heilender Wirkung der örtlichen Qualle und dem Wunderbild der Jungfrau Maria von Wallfahrern aus Tschechien und auch nahen Bayern aufgesucht. Nach dem 2. Weltkrieg verkam die Kapelle und wurde fast vernichtet. Im Jahr 1985 wurde ihre genaue Kopie in deutschem Philippsreut erbaut und nachher, in den Jahren 1987 - 1988 wurde die Stožec Kapelle erneut durch Verdienst des Herrn Jan Kocourek aus Prachatice. Festliche Eröffnung fand am 9. November 1988 statt und neu eingeweiht wurde sie den 25. August 1990, vom Kardinal Miloslav Vlk. Haupt- Wallfahrt findet immer den ersten Sonntag nach dem 14. August statt.
STOŽECKÁ SKÁLA ((1. Zone des Nationalparks) - am Südabhang des Stožec Felsens befindet sich Schutzgebiet mit ursprünglichem Bewuchs Bergahorn-Tannen-Buchenwald, das Gebiet ist dem des Boubín-Urwalds ähnlich, es ist da herrliche Aussicht auf die Umgebung.
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Hotel České Žleby
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